Ein 21-jähriger Mann wurde vergangenen Sommer verurteilt, weil er Frauen die große Liebe vorgegaukelt hatte, um sie zur Prostitution zu zwingen.
Sie soll kurz zuvor den Club verlassen haben, auf der Straße kam es zum Streit.
Die Polizei ermittelt nun im Umfeld der Frau und des 28 Jahre älteren Mannes, um herauszufinden, ob die einseitige Liebe tatsächlich als Motiv in Frage kommt.Möglicherweise geriet er darüber bei einem Streit am Sonntag vor dem Bordell, wo sie arbeitete, so in Wut, dass er erst die 25 Jahre alte Rumänin niederstach und sich danach mit dem Messer selbst tötete.Der Mord ford escort kofferraum an der Prostituierten dürfte älteren Semestern den berüchtigten Hamburger Serienmörder Fritz Honka in Erinnerung rufen, der in den 70er Jahren vier Frauen aus dem Rotlichtmilieu ermordete und ihre Leichen zersägte.Auch die Hintergründe für die Tat sind noch ungeklärt.Damals wurden Leichenteile eines Chinesen im Alsterfleet gefunden.Das Bordell auf den Fildern hatten die Ermittlungsbehörden in den vergangenen Jahren im Visier, weil es dort Verstrickungen mit Mitgliedern der rockerähnlichen Bande United Tribuns gegeben haben soll.Frauen berichten immer wieder davon, sagt Sabine Constabel, die in der Stuttgarter Altstadt das Prostituierten-Café La Strada leitet.(Name geändert) war Stammkunde bei der jungen Polin Justina - vergangene Woche hat er sie getötet.August war sie nicht mehr gesehen worden.Eines kann die Polizei wohl schon komplett ausschließen: Es sei kein Zusammenhang mit dem Rockermilieu, das Verbindungen ins Gewerbe haben soll, zu erkennen.Vielleicht hatte sie ja genug Geld angesammelt, um wieder zurückkehren zu können in ein unauffälliges bürgerliches Leben, nur diesmal finanziell auf einem höheren Niveau als ihre Eltern.Und zwar so gut zahlten, dass sie in einer Nacht mehr verdiente, als manch ein Kohlekumpel aus ihrer Heimat in einem Monat.Er soll verheiratet gewesen sein.Sie wollte eigentlich zu ihrer Familie fliegen.
August am Elbstrand an der Hamburger Stadtgrenze zu Wedel aufgetaucht, die letzten am Donnerstag im Goldbekkanal.
Dieser Lebensstil war es, über den sich die Zeitungen später mehr aufregten als über die Tatsache, dass Helga Matura ermordet worden war.




Ihre sterblichen Überreste wurden übrigens kurz nach der Beerdigung auf dem Friedhof in Recklinghausen wieder ausgebuddelt.Die Familie gab eine Vermisstenanzeige auf.Darauf deutet hin, dass sie sich inzwischen wieder verlobt hatte.Nach seiner Freilassung 1993 lebte er unbehelligt und unter falschem Namen in Scharbeutz, bis er 1998 starb.Helga Matura ging nicht auf irgendeinen Strich, sie war eine Edelprostituierte.Sicher ist nur: In der Nacht schaffte.Auch Verwandte der Getöteten, die in Spanien leben, seien für Vernehmungen bereits in Hamburg gewesen.Januar 1966 brachte das grausame Ende einer jungen Frau, die aus kleinen Verhältnissen kam, aber davon träumte, ein Leben auf großem Fuß leben zu können.
Die Zeitungen und ihre Leser suhlten sich in einem wohligen Grusel, wann immer neue Details aus dem Leben der Ermordeten bekannt wurden.




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